Brass Joy

Samstag 29. Oktober 2011, 15.30 h

Eintritt Fr. 20.- / Supporter 12.- / Legi Fr. 12.-
Spaghetti Factory, Metzgergasse 8, Aarau

Platzreservierung: Email: reservation@jazzliveaarau.ch  oder  Tel.: 062 822 23 12
____________________________________________________________________________________

Lalo Conversano tp, flh
Danilo Moccia tb
Paolo Alderighi p
Yuri Goloubev b
Nicola Stranieri d

Brass ist Messing und Joy Freude. Für uns heute: feiner Swing und Bebop von der Alpensüdseite. Danilo Moccia, prominentes Mitglied der Band, wurde 2010 von der Suisa-Stiftung für Musik als „Best Swiss Jazz Musician of the year“ geehrt. Man spürt, wie die Musiker das Zusammenspiel geniessen.

Lalo Conversano

wurde 1941 in Padua geboren. Als er 6 jährig war, zog er mit seiner Familie nach Buenos Aires. Bald liess er sich begeistern von der Musik Louis Armstrongs, Harry James, Benny Goodman, Chet Baker und Gerry Mulligan. Mit 19 traf er dank glücklichem Zufall Gary Burton, einen Berklee Studenten. Dieser ermuntert ihn, sich in Boston schulen zu lassen. So beginnt in den USA seine Karriere als gesuchter Musiker in Big Bands wie Elgart, Machito, „Chic“ Cicchetti, Tommy Dorsey, etc. 1998 zieht er in seine alte Heimat zurück.

Danilo Moccia

kam 1956 in Locarno zur Welt. Seine musikalische Ausbildung begann er bei der Swiss Jazz School, Bern – am Klavier! Als vielseitiger Solist trat er bald mit berühmten Bands auf, wie Joe Haider, Isla Eckinger, Jiggs Whigham, Matthias Rüegg, Franco Ambrosetti, etc. Er kam in den Jazz Festivals von San Sebastian und Lugano zu grossen Ehren. Danilo unterrichtet am Konservatorium der Italienischen Schweiz und an der Scuola musicale moderna di Lugano.

Paolo Alderighi

geboren 1980, stammt aus Mailand. Mit 19 erhielt er im Giuseppe Verdi – Konservatorium sein erstes Diplom. Anschliessend promovierte er an der Bocconi-Universität im Fach „Management of the Arts, Culture and Communication“. Seine nun folgenden Auftritte in Holland, Japan, Spanien und Australien trugen ihm höchste Preise ein. Heute doziert Paolo an der Bocconi-Universität „Musical Culture“. In der europäischen Jazz-Szene bleibt Paolo ein gefragter Solist.

Yuri Goloubev

kam 1972 in Moskau zur Welt. Nach Jahren der Hingabe an die klassische Musik entschied sich Yuri 2004, nach Milano zu ziehen. Seine Wahlheimat sollte zum Boden neuen Wirkens werden. Hier konnte er sich voll entfalten in seiner neuen Berufung, dem Jazz. Bald fand man ihn an der Seite führender Musiker wie Paolo Fresú, Claudio Fasoli, Wolfgang Muthspiel, Tim Garland u.v.a. An internationalen Jazz-Festivals kommt er immer wieder voll zur Geltung, z.B. in London, St. Petersburg, Umbria. Ehre wurde ihm auch in seiner alten Heimat zuteil: Präsident Putin selber verlieh ihm den Titel: „Honored Artist of Russia“.

Nicola Stranieri

stammt aus Novara. Hier entdeckte er früh seine Liebe zum Jazz: Als Autodidakt am Schlagzeug. Seminare bei Musikern wie Peter Erskine, Enrico Rava und John Riley ebneten den Weg zu seiner musikalischen Karriere. Er unterrichtet heute in Milano, Novara und Verbania . CADENCE USA charakterisiert Nicolas Performance wie folgt: „Drummer Stranieri is an excellent listener who keeps coming up with the appropriate accompaniment no matter where the tunes end up”.


Plakat