Daniel Schenker Quartett featuring Chris Cheek

Samstag 30. Oktober  2004, 16.00 h
Rest. Affenkasten, Saal 1. Stock, Vordere Vorstadt 15, Aarau

Platzreservierung: Tel.: 062 842 34 84

 


 

Daniel Schenker tp, flh

Chris Cheek  ts, ss

Peter Frei b

Elmar Frey dr 

Chris Wiesendanger p  

 

 

 

Daniel Schenker

Daniel Schenker

 

 

 

Vom vollen Klang und der melodiösen Spielkonzeption des jungen Tenoristen Chris Cheek angetan, entstand nach Daniel Schenkers halbjährigen New York Aufenthalt (2002-03) die Idee eines gemeinsamen Projektes. Der im Umfeld von Kurt Rosenwinkel /  Brad Mehldau gross gewordene und mittlerweile in den Bands von Paul Motian und Dave Holland spielende Saxofonist (Anspieltipp CD "         I wish I knew", fresh sound) ist für Daniel Schenker die ideale Besetzung, die bisher eingeschlagene musikalische Fahrtrichtung seines Quartetts zu verstärken und zu ergänzen.

Melodische Stücke, die viel Raum für Interplay und grosse Bogen lassen. Stilistisch bewegt sich das irgendwo im Bereich Contemporary Acoustic Jazz, beeinflusst u.a. von der Jazztradition der
60er Jahre und von der Música Popular Brasileira (MPB).

 

 

 

Daniel Schenker

 

Künstlerische Laufbahn Daniel Schenker bekam im Alter von 10 Jahren ersten Trompetenunterricht. 1982-1986 Unterricht an der allgemeinen Abteilung des Konservatoriums Zürich bei Rudolf Suter. Unterricht und weitere Workshops bei Bert Joris (Berufsdiplom Swiss Jazz School Bern), Bob Mover, Tom Harrell, Wynton Marsalis, Randy Brecker, Jack Walrath und
Malte Burba. Seit 1979 Konzerttätigkeit als Jazztrompeter u.a. mit Bob Mover, Kirk Lightsey, James Moody, Kenny Werner, Joe Haider, Tony Lakatos, Joe Lovano, George Gruntz, Herbie Kopf, Christoph Merki, Nat Su, Hans Feigenwinter, Jürg Solothurnmann, Vince Benedetti, Bert Joris, Andi Scherrer, Reggie Johnson, Daniel Schnyder u.a.m. Unterrichtet an der Jazzschule Bern und an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich.
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Chris Cheek 

 

Aufgewachsen in St. Louis (Missouri). Während Chris Cheek die Webster University besuchte, spielte er in diversen lokalen Jazz und Blues Bands. 1988 erhielt er ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston. Studierte dort u.a. bei Joe Viola und Hal Crook und schloss mit dem Bachelor Degree in Performance ab. Zog 1992 nach New York und spielt seitdem u.a. mit Paul Motian's "Electric Bebop Band", "The Bloomdaddies", Guillermo Klein's "Los Guachos", Wolfgang Muthspiel, Luciana Souza und David Berkman. Mit diesen und anderen Bands Tourneen in Japan, China, Russland, Kanada, Grossteile von Europa sowie USA. Als Sideman Mitwirkung bei über 50 CD Produktionen. Drei CDs unter eigenem Namen bei Fresh Sound Records ("I Wish I Knew", "A Girl Named Joe" sowie "Vine", letztere mit Brad Mehldau und Kurt Rosenwinkel.) Neben seiner Mitwirkung in verschiedenen Projekten spielt Chris Cheek mit seiner
eigenen Band regelmässig in New York City.,

 

Peter Frei

 

Beginnt mit dem Bassstudium 1961. 1967 und 1968 zwei erste Preise als bester Bassist des Zürcher Jazzfestivals. Ab 1972 Mitglied des Jazz Live Trio, mit welchem zahlreiche Radiomitschnitte mit Gastsolisten wie Johnny Griffin, Dexter Gordon, Slide Hampton, Lee Konitz, Benny Bailey entstehen. Seit 1975 Zusammenarbeit mit Musikern wie Horace Parlan, Sal Nistico, Art Lande. Seit 1983 ist Peter Frei Lehrer an der Swiss Jazz School in Bern. Mitwirkung im Jean Paul Brodbeck Trio, CD ways to you auf Universal Music, 2002.

 

Elmar Frey

 

Beginnt mit 10 Jahren Klavier und mit 14 Jahren Schlagzeug zu spielen. Nach einem ersten längeren New York-Aufenthalt 1993 folgen Auftritte an den Jazzfestivals Montreux und Bern und Tourneen in Russland und Italien. Neben Ad-Hoc-Gigs spielt er in den Bands von Vince Benedetti, Roberto Bossard, Danilo Moccia, Andy Harder und anderen. 1997 kommt es zur ersten CD Produktion unter seinem Namen (Inviting mit Herbie Kopf, George Gruntz und Seamus Blake). Bei seiner Arbeit als Berufsmusiker spielt Frey u.a. mit Mick Goodrick, Horace Parlan, Benny Golson, Greg Osby, Dusko Gojkovic, Bobby Shew, Franco Ambrosetti und Roman Schwaller. Aktuelle Projekte sind ORGAN-X, ELMAR FREY SEXTET, das Chris Wiesendanger Trio und Slidestream.

 

Chris Wiesendanger

 

9 Jahre klassischer Klavierunterricht bei Fritz Muggler. Gründet mit 16 Jahren seine erste Band. Beginnt in dieser Zeit  im Zürcher Jazzclub Bazillus zu spielen und begleitet als Pianist des Haustrios unter anderem Eddie Harris, Ray Anderson, Benny Golson und Lester Bowie. 1993-1994 Welttournee mit Andreas Vollenweider. Danach mehrere Aufenthalte in New York, die zur Gründung seiner Band Urban Village führen (mit Mark Turner, Ben Street und Nasheet Waits, CD auf Fresh Sound New Talent 134, 2002). 1998 wird er von der Stadt Zürich mit einem
grösseren Werkbeitrag ausgezeichnet. Unterrichtet an der Musikhochschule HMT in Zürich. Spielt u.a. mit dem Chris Wiesendanger Trio sowie dem Orgeltrio ORGAN-X.

 

Plakat