JazzIMpuls

Samstag 21. Februar  2004, 16.00 h
Rest. Affenkasten, Saal 1. Stock, Vordere Vorstadt 15, Aarau

Platzreservierung: Tel.: 062 842 34 84


Laura Cesar, b

Peter Hanel, ts, fl

Beat Baumli, g

Alberto Canonico, dr

 

 

 

Seit 1996 lebt die kanadische Kontrabassistin Laura Cesar im Kanton Aargau, und hat neben ihrer intensiven Tätigkeit als Musikerin und Komponistin auch unsere einheimische Rueblitorte schätzen gelernt. Mit ihrem Projekt JazzIMpuls beleuchtet sie insbesondere die Rolle der Frauen im Jazz. Frauen waren in dieser Musik eher Randerscheinungen und haben dennoch erstaunliche und unverzichtbare Beiträge geleistet.

Interpretiert werden ausschliesslich Kompositionen von Frauen, begonnen  bei Lil Armstrong über Ruth Lowe- die Frank Sinatras hit „I’ll never smile again“ schrieb- bis zu Carla Bley und Cesar selbst.

Das Besondere an Jazzimpuls ist, dass nicht nur diese tunes interpretiert werden, sondern auch die dazugehörigen Geschichten erzählt werden.

Laura Cesar

Wurde ursprünglich durch die Vielfalt ihrer musikalischen Umgebung in Toronto beeinflusst.

Schon als junges Mädchen spielte Sie in Jazz Big Bands in Toronto. Motiviert durch ihre Leidenschaft für die Jazzmusik studierte Sie Musik an der York Universität sowie am Humber College in Toronto.

Ihr heutiger Stil wurde vor allem durch Ihren Mentor Rufus Reid, New York, beeinflusst. Durch Studien mit Don Thompson und Jim Blackley (CND) verfeinerte Sie Ihre Virtuosität. Eine federleichte Attacke sowie melodisches improvisieren kommt ganz klar von ihrem Studium mit dem klassischen Bassvirtuosen Prof. Dr. Ludwig Streicher in Wien.

 

Peter Hanel

Begann mit 8 Jahren Unterricht in klassicher Flöte und lernt mit 13 Jahren autodidaktisch Alto-Sax. In der Big Band seines Onkels hatte er mit 15 Jahren sein erstes Engagement.

Beeinflusst wurde sein Stil von Ray Charles, David "Fathead" Newman und vor allem durch Dexter Gordon.

Durch Stilsicherheit und gutes Blattlesen wurde er bald zum gesuchten Satzbläser. In seiner Heimatstadt Hof / Bayern, die für ihr musikalisches Night-Life bekannt war, pflegte er in den 50er Jahren Kontakte zu Musikern der deutschen Jazz-Szene wie z. B. Helmut Brandt, Conny Jackel, Macky Kaspar, die ihn in ihre Bands einsteigen liessen.

Mit seinem swingenden, mitreissenden Hardbop-Stil sammelte er in den 60er Jahren in den Bands von Chubby Checker, Stuff Smith, Jon Hendricks internationale Erfahrung als Satz- und Chorusbläser.

 

Beat Baumli

Begann in den Siebziger Jahren als autodidakter Gitarrist in lokalen Rock Bands zu spielen. War dann aber von Wes Montgomery so sehr beeindruckt dass ein Studium der Jazzgitarre naheliegend wurde.

Ausbildung an der Swiss Jazz School Bern und am Berklee College Of Music in Boston (USA). U.a. bei Gary Burton, Jerry Bergonzi, Hal Crook sowie später mit Charlie Banacos.

 

Alberto Canonico

Erste musikalische Ausbildung am National Conservatory of Buenos Aires. Begann mit dem Schlagzeugspiel im Alter von 14 Jahren. Schon früh wurde er beeinflusst durch die Musik von Bill Evans, Miles Davis, Max Roach, Art Blakey und Gil Evans um nur einige zu nennen..

Start seiner Karriere als Jazzschlagzeuger ebenfalls in Buenos Aires wo er schon bald Musiker wie Kenny Dorham, Percy Heath, Lalo Schifrin, Joâo Gilberto and Gary Burton begleitete.

 

Quelle: http://www.alljazzpromotion.ch/AJP.JImp.html

 

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