hip-noses contemporary latin jazz group

Samstag 12. April   2003, 16.00 h
Bistro Raffinesse, Rest. Affenkasten, Vordere Vorstadt 15, Aarau

Platzreservierung: Tel.: 062 842 34 84


Herbie Kopf, b
Daniel Schenker,   t , fh
Nathanael Su,   as
Hans Feigenwinter, p
Rafi Woll, dr

 

Mehr als 12 Jahre ist es nun her seit der ersten musikalischen Begegnung im Radiostudio Zürich, wo sich die fünf Musiker aus Brasilien, Kamerun und der Schweiz zur weiteren Zusammenarbeit unter dem Namen “hip-noses” entschlossen. Initiant Herbie Kopf versammelt hier vier hervorragende Mitmusiker von hohem internationalem Niveau. Nicht nur mit der notwendigen Kompetenz, sondern auch mit sehr viel Lust und Inspiration werden Kopfs Kompositionen in schillernde Klangbilder umgesetzt, welche das gängige Schema des Latin Jazz sprengen. Besonders vom Reichtum und der Vielfalt der brasilianischen Musikkultur angetan, entwickelten die fünf Musiker einen eigenständigen Gruppensound, der ebenso von traditionellen wie zeitgenössischen Spielformen geprägt ist.

Quelle:  http://www.herbiekopf.com/hip-noses/

 

 


hip-noses contemporary latin jazz group

 

 

 

 

Herbie Kopf

Geboren 1962 in Zürich.
Begann erst als 16-jähriger autodidaktisch Bass zu spielen und zu komponieren. Bald setzte er mit international bekannten Musikern wie Jack Walrath, Jerry Gonzalez, Paulo Moura, Seamus Blake, James Zollar, Mark Turner, Mike Clark, Nenê, George Gruntz, Mike del Ferro u.a. seine persönlichen Ideen und Konzepte um.
Eigene CD’s mit HEADPHONES, HIP-NOSES, HERBIE KOPF GROUP, WIESENDANGER-KOPF-RENOLD, THREE SIRENS und Herbie’s EXPLO 3000. Mit diesen Bands wurde er zu Festivalauftritten und Konzerttourneen nach Brasilien, Russland, Polen, Spanien, Griechenland und ins Baltikum eingeladen.
1994 wurde er von der Stadt Zürich mit dem 'Werkjahr Jazz' ausgezeichnet. Als Freelancer spielte er schon an der Seite von Sal Nistico, Clifford Jordan, Charlie Mariano, Franco Ambrosetti, Lew Soloff, Patato Valdez, Gil Scott-Heron, Luciana Souza, Bob Mover, den New York Voices u.a..

 

Daniel Schenker

Geboren 1963 in Zürich.
Unterricht und Weiterbildung bei Bert Joris (Berufsdiplom SJS Bern), Tom Harrell, Wynton Marsalis, Malte Burba, Bobby Shew.
Seit 1979 Aktivitäten in verschiedensten Jazz-Gruppen. Spielte mit Joe Lovano, Bill Holman, George Gruntz, Kirk Lightsey, James Moody, Tony Lakatos, Bob Mover, COJAZZ, Joe Haider, Daniel Schnyder, u.a.m.
Tourneen in Brasilien, Thailand, Russland, Holland, Baltikum und Italien. 1995-1999 leitet er die Swiss Big Band Eruption (1995 Gewinner des Schweizer Big Band Contest).
Aktuelle Projekte: Joe Haider Big Band, hip-noses, Rodrigo Botter Maio Jazz via Brasil und Acid Jazz Project (JazzNoJazz Festival Zürich 1998 und Jazz Festival Willisau 2000), Christoph Merki Music.01, Samambaia sowie Daniel Schenker Quartett.
Mit fast allen genannten Bands aktuelle CD-Veröffentlichungen.
Instrumentallehrer an den Jazzschulen Bern und Zürich

 

Nathanael Su


Geboren 1963 in Bülach. Aus Kamerun und CH.
Studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (A).
Studienabschluss am Berklee College of Music in Boston, USA (Professional Music Diploma). Erste Projekterfahrungen mit Urs Blöchlinger und Christoph Baumann in "Cadavre Exquis". Langjährige Zusammenarbeit mit Jürg Grau, Irene Schweizer, Urs Voerkel, Dieter Ulrich, Franco Ambrosetti.
Mitglied von Herbie Kopfs "Lop-sided Band" und "hip-noses", Bruno Spoerris "Mulligan Projekt", Hans Kennels "Standard Group", Duo mit Fredi Lüscher “Smada”.
Leitet zwei eigene Projekte, das "International Hashva Orchestra" (mit Mark Turner und Jorge Rossy) und das "Nat Su Trio". Im weiteren Auftritte mit Lee Konitz, Bob Mover, Tom Varner, Dave Taylor u.a.
Kompositionsauftrag des Kantons Zürich 1997 für "The International Hashva Orchestra". Werkjahr der Stadt Zürich 1999.
Unterrichtstätigkeit an der Jazzabteilung der Musikhochschule Luzern.

 

 

Hans Feigenwinter

Geboren 1965 in Basel.
Als Teenager spielte er in Popgruppen, gleichzeitig erwachte sein Interesse am Jazz, in dessen Welt er unter anderem mit Buddy de Franco, Woody Shaw, Jerry Bergonzi, Franco Ambrosetti, Hans Koch, Rick Margitza, Gary Bartz, Billy Hart, Chico Freeman, Daniel Schnyder, dem PETER SCHÄRLI SPECIAL SEXTETT (mit Glenn Ferris), den HIP–NOSES oder dem ALTHAUS–SCHöNHAUS EXPRESS gearbeitet hat.
Eigene Ideen setzte er um mit den Gruppen THIN KING, ROUGH BOP, oder auf den Kassetten Artificial Nonsense und Tauchen im Amazonas sowie der Trio-CD LIFT.
Er war massgeblich am Gesicht von ZAP beteiligt, dem Ensemble, das TV-Serien-Melodien verwendete. 1997 veröffentlichte er die CD ”IN” mit seinem Quartett (Cello, Trompete, E-Bass und Klavier). 1999 erschien die CD GAS (Great American Songs), auf der er sich mit Bänz Oester und Norbert Pfammatter dem Jazz-Standards-Repertoire widmet. 2000 spielte GAS eine Konzertfolge mit dem Saxofonisten Joe Lovano.
In letzter Zeit beschäftigen Feigenwinter vermehrt Kompositionsarbeiten. Er vertonte mehrere Hörspiele für DRS 2. Mit der Saxofongruppe ARTE QUARTETT verbindet ihn inzwischen eine längere Zusammenarbeit. Die bislang umfangreichste Komposition, TANK: Eine Sammlung von Instrumentalsongs, für grösseres Ensemble, wurde im April 2001 uraufgeführt.
Unterrichtet an den Musikhochschulen Basel und Luzern.

 

 

Rafi Woll

 

Geboren 1971 in Basel.
1997 Erfolgreicher Abschluss (mit Auszeichnung) an der Jazzschule Luzern (Studien u.a. bei Pierre Favre und Norbert Pfammatter). Danach CD-Aufnahmen, Konzerte und Touneen in Russland, Skandinavien, Grossbritannien, Holland, Belgien, Baltikum, Frankreich, Deutschland, Portugal, sowie Kanada und USA mit Bands wie George Gruntz Concert Jazz Band, Bugge Wesseltoft‘s New Conception of Jazz, Hip-noses u.a. Europatourneen als Mitglied des EBU Jazz Orchestra 2000, sowie des European Jazz Youth Orchestra 2001 .
Auftritte mit Franco Ambrosetti, Donny McCaslin, Alexander Sipiagin, Lars Danielsson, Gerorge Gruntz Swiss Trio, Chris Wiesendanger, Ben Herman, Heiri Känzig, Thomas Möckel u.a. Im weiteren Zusammenarbeit mit Mat Callahan, Reto Burrell, Maozinha, und mit seinem “eigenen“ Projekt Kubus (Auftritt am Jazzfestival Willisau), für das er 1999 mit dem Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern ausgezeichnet wurde.
Als Schlagzeuglehrer an der Jazzschule Luzern tätig